Lohnsteuerbescheinigung

Die Zentralen der LBV haben die Pflicht, alle Lohnsteuerdaten einer Person, bis zum 28. Februar des nächsten Jahres, auf elektronischem Weg ans Finanzamt zu übermitteln. Damit auch der Steuerzahler informiert ist, welche Summe vom LBV ans Finanzamt übertragen wurde, erhält auch dieser eine Lohnsteuerbescheinigung zugesandt. Dieses Dokument sollte unbedingt verwahrt werden, wenn es später einmal darum geht, die Altersrente zu beantragen, dienen Lohnsteuerbescheinigungen als Nachweis, für die Dauer der Berufstätigkeit.

Lohnsteuerbescheinigung für geringfügig Beschäftigte


Manche Arbeitgeber beschäftigen ausschließlich Personen, deren Lohn unter die Geringfügigkeitsgrenze fällt. In diesem Fall kann es passieren, dass der Arbeitgeber nicht über die Möglichkeit verfügt, eine elektronische Lohnsteuerbescheinigung zu erstellen. In diesem Fall muss eine handschriftliche Bescheinigung ausgestellt werden, die der gesetzlich vorgeschrieben Form entsprechen muss. Die elektronische Lohnsteuerbescheinigung darf nur unterbleiben, wenn die geringfügig bezahlten Personen, im Privathaushalt ihres Arbeitgebers arbeiten (beispielsweise Hausreinigungsdienste, Kindermädchen etc.).

Am Ende der Berufstätigkeit


Wenn die Berufstätigkeit bei einem Arbeitgeber beendet wird, muss dieser das sogenannte Lohnkonto seines Angestellten schließen und das Finanzamt hierüber informieren. Dies gilt übrigens auch, wenn der Arbeitnehmer nur auf geringfügiger Basis beschäftigt wurde. Wenn die Abmeldung zu spät erfolgt, kann dies ein Säumnisurteil nach sich ziehen, darüber hinaus wäre eine weitere Lohnsteuerbescheinigung einzureichen, da das Finanzamt von einer weiterhin bestehenden Berufstätigkeit ausgehen muss.